Mittwoch, 9. Januar 2008

2008, ich komme

Ein neues Jahr hat begonnen, hurra. An Silvester hatte ich Gedanken wie: Die Menschen entwickeln einen Kalender. Sie teilen die Zeit ein. Den Tag, die erste der großen Einheiten, wenn man so will, gibt die Natur vor. Man teilt also die Zeit ein in kleinere Einheiten wie Sekunden, Minuten, Stunden und große wie Tage, Wochen, Monate. Tatsächlich ist so ein Kalender ziemlich gut ausgetüftelt, Mondphasen stimmen damit überein und in tausend Jahren hat sich doch recht wenig verfälscht. Gut, im Dezember schneit's selten, dafür im März, aber das kann auch am Klimawandel liegen. Kein Plan. Was ich eigentlich damit sagen will, ist, das Datum des Jahreswechsels ist nicht von der Natur vorgegeben, sondern der Mensch hat es künstlich festgelegt. Also könnte genausogut heute Silvester sein, oder an meinem Geburtstag, oder wann auch immer. Naja. Ist vielleicht ganz praktisch, dass man sich einigen konnte.

Ich habe keine Vorsätze für's neue Jahr. Heute steht in der Zeitung, dass Fitnessstudios im Januar tatsächlich höhere Kundenzahlen melden als im stärker vorangeschrittenen Jahr. Entschuldigung, aber das finde ich total lächerlich. Diese ganzen Leute tun mir echt leid. Die meisten schaffen's ja eh nicht.
Vielleicht sollte ich meine Einstellung ändern. Das Nichtstun ist eine zähe Substanz, von der ich nicht loskomme. Sie lullt meinen Geist ein und macht mich glauben, zu schwach zu sein.

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